18,9 Millionen verkaufte Flaschen und eine globale Vision: Franciacorta im Jahr 2025

3 Februar 2026

Zwischen einem soliden Binnenmarkt, stetig wachsendem Export und kontinuierlichen Investitionen in Marke, Kultur und Gebiet schließt das Konsortium das Jahr 2025 mit 18,9 Millionen verkauften Flaschen ab – und mit einer klaren Strategie: die Identität von Franciacorta zu stärken und die Internationalisierung zu beschleunigen.

In einem alles andere als einfachen Jahr schließt Franciacorta 2025 mit 18,9 Millionen verkauften Flaschenäquivalenten ab. Ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, eingebettet in ein komplexes makroökonomisches Umfeld mit vorsichtigerem Konsumverhalten und einem instabilen geopolitischen Szenario. In diesem Kontext Kurs zu halten, ist mehr als nur Resilienz.

Vor allem, wenn der Wert intakt bleibt. Der vom Wirtschaftsobservatorium Franciacorta ermittelte durchschnittliche Regalpreis liegt bei 24,45 Euro pro Flasche. Eine Zahl, die besser als jeder Slogan die Stärke der Positionierung von Franciacorta widerspiegelt, die seit Jahren als Referenz für höchste italienische Qualität im Metodo Classico gilt. Eine Solidität, die im Laufe der Zeit durch kontinuierliche Investitionen in Kultur, Image und Markenwahrnehmung aufgebaut wurde – entscheidende Hebel, die den Unterschied gemacht haben und weiterhin machen werden.

Der heimische Markt bleibt die tragende Säule und nimmt 87,2 % des Gesamtvolumens auf. Doch der Export liefert die interessantesten Signale für die Zukunft. 2025 steigen die Auslandsverkäufe um +5,3 % und erreichen 12,8 % des Gesamtvolumens. Ein klares Signal: Die Richtung ist vorgegeben.

„Die Signale aus dem Jahr 2025 bestätigen Franciacorta als eine zunehmend solide, wettbewerbsfähige und international anerkannte Größe“, betont Konsortialpräsident Emanuele Rabotti und hebt hervor, dass das Exportwachstum und die Preisstabilität ein konkreter Beweis für den vom Markt anerkannten Wert sind.

Die Schweiz bestätigt sich als wichtigster Auslandsmarkt mit einem Anteil von 22,7 % und einem Wachstum von +8,4 %. Japan verzeichnet eine deutliche Beschleunigung (+22,4 %), während die USA trotz Zöllen und geopolitischer Spannungen positiv abschließen (+1,7 %). Auch Deutschland und Belgien entwickeln sich gut, wobei Belgien im Vergleich zu 2024 ein starkes Plus von +15,4 % erzielt. Darüber hinaus stechen die Niederlande mit +37,7 % hervor – ein Beleg für eine immer breitere, neugierigere und diversifiziertere Nachfrage.

Diese Zahlen gewinnen noch mehr an Bedeutung im Vergleich: Gegenüber 2019 wächst Franciacorta um +7,8 % im Volumen und +14,3 % beim Durchschnittspreis. Ein Bild einer Herkunftsbezeichnung, die nicht nur Turbulenzen standhält, sondern sich weiterentwickelt und stärkt.

2025 war jedoch nicht nur kommerziell ein gutes Jahr, sondern auch symbolisch. Das Consorzio Franciacorta feierte sein 35-jähriges Bestehen. Gegründet 1990, vereint es heute über 200 Mitglieder und mehr als 120 Weingüter in 19 Gemeinden – im ersten italienischen Gebiet, das die DOCG für den Metodo Classico erhalten hat. Ein strenges und stark identitätsgeprägtes Produktionsmodell, das im Laufe der Zeit eine echte Weingemeinschaft hervorgebracht hat.

Im selben Jahr wurde Emanuele Rabotti zum Präsidenten ernannt – ein Wechsel im Zeichen von Kontinuität und Vision. Seine persönliche und familiäre Geschichte ist eng mit der des Konsortiums verbunden: Sein Vater, Paolo Rabotti, gehörte zu den Gründern und war dessen erster Präsident. Eine Verbindung, die die Idee einer im Gebiet verwurzelten, zugleich aber global denkenden Governance stärkt.

Und genau auf die Zukunft blickt Franciacorta mit Entschlossenheit. Das Ziel ist klar: den Export weiter auszubauen. Zu diesem Zweck verfolgt das Konsortium einen strukturierten Internationalisierungsplan mit Promotionsaktivitäten in Schlüsselmärkten, Partnerschaften mit lokalen Akteuren, Schulungs- und Verkostungsveranstaltungen für Presse und Konsumenten sowie einer zunehmend gezielten digitalen Kommunikation, die Identität und Herkunftsgebiet in den Mittelpunkt stellt.

„Auf diesen Grundlagen von Stärke und Glaubwürdigkeit werden wir weiter investieren“, bekräftigt Rabotti, „mit dem Ziel, die Identität von Franciacorta zu festigen und die Fähigkeit des Systems zu stärken, mit Kohärenz und strategischer Vision Exzellenz zu schaffen.“

Der Kalender 2026 ist bereits gut gefüllt: von der ersten Teilnahme an der Wine Paris mit einer großen Gemeinschaftsfläche über die Vinitaly bis hin zu den Franciacorta Frühlingsfestivals und dem Festival in den Weingütern – echte weinbezogene Lifestyle-Events, die das Gebiet einem immer breiteren Publikum näherbringen. Hinzu kommen internationale Stationen von Wien bis Miami, von Zürich bis Los Angeles.

Abgerundet wird das Bild durch prestigeträchtige Partnerschaften mit Institutionen wie der Camera Nazionale della Moda Italiana, dem Guide Michelin Italien und USA, der 1000 Miglia, Porsche und Slowear. Kooperationen, die Franciacorta in Kontexte der Exzellenz einordnen, in denen Qualität, Stil und Identität dieselbe Sprache sprechen.

Fast 20 Millionen Flaschen, ja. Vor allem aber ein Perlage ganz „Made in Italy“, das es verstanden hat, Zahlen in Vision zu verwandeln.

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MAIN PARTNERS

Michelin 2025 Italy | Partner Franciacorta
Michelin 2025 USA | Partner Franciacorta
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