Es gibt Städte, die wie geschaffen scheinen für bestimmte Begegnungen. Lugano ist eine davon. Elegant, ohne geschniegelt zu wirken, international und zugleich überschaubar, mit jener typisch schweizerischen Mischung aus Zurückhaltung, Schönheit und Wertschätzung für gut gemachte Dinge. Es überrascht daher nicht, dass Franciacorta beschlossen hat, für einen der repräsentativsten internationalen Termine der Saison hierher zurückzukehren.
Am 20. Mai kehrt das Festival Franciacorta nach Lugano zurück: ein Tag, der den unterschiedlichen Facetten der Herkunftsbezeichnung gewidmet ist – mit Verkostungen, Begegnungen mit Produzenten und Degustationsständen mit Blick auf den See. Im Hotel Splendide Royal werden mehr als vierzig Weingüter vertreten sein, in einem inzwischen etablierten Format, das Fachpublikum, Presse und Weinliebhaber ohne übertriebene Förmlichkeit zusammenbringt.
Doch hinter dieser Schweizer Etappe steckt noch mehr. Denn Lugano steht heute beispielhaft für die Art und Weise, wie Franciacorta sich außerhalb Italiens präsentieren möchte: nicht nur durch Veranstaltungen rund um den Wein, sondern auch durch die Präsenz in einem größeren Kontext, in dem das Glas Teil einer Welt aus Reisen, Design, Gastfreundschaft und gemeinsamen Leidenschaften wird.
Und genau hier kommt Lugano Elegance ins Spiel – der Oldtimer-Wettbewerb, der vom 21. bis 23. Mai das Stadtzentrum in eine Art Filmkulisse unter freiem Himmel verwandeln wird. Seltene Automobile, verchromte Details, elegante Plätze, Rock’n’Roll-Musik, Vintage-Märkte und ein Publikum, das sich ganz selbstverständlich zwischen automobiler Tradition und modernem Lifestyle bewegt.
In diesem Kontext wirkt die Präsenz von Franciacorta nahezu selbstverständlich. Es ist das Aufeinandertreffen zweier Welten, die dieselbe Vorstellung von Eleganz teilen: Liebe zum Detail, Wertschätzung der Zeit und Sinn für Qualität, ohne diese zur Schau stellen zu müssen. Auf der einen Seite klassische Automobile mit ihren Geschichten und ihrem zeitlosen Charme, auf der anderen Seite eine Herstellungsweise, die ihre Identität auf Geduld, Balance und handwerkliche Sorgfalt aufgebaut hat.
Die Zusammenarbeit mit Scuderia Classiche, die später auch in Zürich mit dem 1000 Miglia Warm Up fortgesetzt wird, bestätigt Franciacortas Wunsch, bei internationalen Veranstaltungen präsent zu sein, die ein vielseitiges und neugieriges Publikum ansprechen – Menschen, die Wein als Teil eines umfassenderen Erlebnisses verstehen.
„Lugano repräsentiert sehr gut die Richtung, die wir weiter stärken möchten: internationale Initiativen, die darauf ausgelegt sind, authentische Verbindungen mit den Konsumenten in modernen und erlebnisorientierten Kontexten zu schaffen“, erklärt Emanuele Rabotti, Präsident des Consorzio Franciacorta. „Es ist uns wichtig, an Orten präsent zu sein, an denen Wein mit anderen Leidenschaften und Ausdrucksformen in Dialog tritt – stets mit Natürlichkeit und Identität.“
Mehr als nur eine Veranstaltung vermittelt Lugano ein sehr präzises Bild der aktuellen Entwicklung von Franciacorta: immer internationaler und vielseitiger, eng verbunden mit der Welt des Lifestyles und der Erlebnisse, dabei aber weiterhin jener Authentizität treu, die bis heute sein unverwechselbarstes Merkmal bleibt.









